Naturpoesie

Um das Jahr 2001 herum begann ich mich zu fragen: was ist das eigentlich „Natur“? Ich begann zu zeichnen, konzentriert zu sehen und entdeckte die Themen „Wurzeln“ und „Wachsen“. Letzendlich ist sie mein Lebensraum diese Natur, ohne sie kann der Mensch nicht überleben. Sie gibt uns Luft, Wasser und Nahrung. Deshalb versucht der Mensch sie zu überhöhen und sie ist oft Gegenstand von poetischen Überlegungen.

Einer meiner Lieblingsautoren ist Raoul Schrott. Im Gedichtband Tropen schreibt er: „…..doch wenn die Natur eines ist, dann indifferent. Um diese Gleichgültigkeit trotzdem irgendwie fassbar zu machen, müsste man imstande sein, von den Kategorien des menschlichen Denkens zu abstrahieren. Da uns aber kein anderer Ausgangspunkt zur Verfügung steht, wird sie uns eigentlich nur als Differenz bewusst – darin besteht das Paradoxon, dem man mit dem Begriff des Erhabenen Ausdruck zu verleihen sucht. Es ist ein Rätsel….“

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